Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Köln

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Inhalt: Montag 26. März 2007

Such- und Sicherungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren

Die Auswertung der Ladelisten des Havaristen ergibt, dass sich unter den Containern die über Bord gingen, drei Gefahrgut-Container befinden. Diese Container zu Finden und zu Bergen hat die höchste Priorität.

Bingerbrueck

Bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag wird mit dem Peilschiff "Bingerbrück" nach gesunkenen Containern gesucht. Ausgerüstet mit 41 Echoloten ist die "Bingerbrück" in der Lage, die Rheinsohle flächendeckend zu peilen und Sohlstrukturen sowie gefundenen Objekte zentimetergenau zu kartieren.

Tiefenkarte

Im Laufe des Tages werden ergänzend die Peilschiffe "Rüdesheim" und "Reiher" zum Einsatz gebracht. Diese Fahrzeuge sind in der Lage, mit speziellen Sidescan- und Fächerecholotverfahren die Gewässersohle großräumig nach Containern abzusuchen.
Die für den Laien kaum zu interpretierenden Sidescanaufnahmen sind eine wichtige Grundlage für die gezielte Suche mit dem Flächenpeilschiff.

Sidescan

Landseitig ist die weitere Sicherung und Bergung der erreichbaren Container weiter im vollen Gange.

Containersicherung

Die schweren Hebeböcke "Ajax" und Grizzly" und das Taucherglockenschiff "Carl Straat" nähern sich dem Einsatzgebiet, während an Bord letzte Vorbereitungen für die anstehenden Bergungsarbeiten laufen.